Zwei Patienten wurden im Rahmen einer Studie Stammzellen in die Augen transplantiert, um das Sehvermögen zu verbessern.
Die Technik wurde von einem schottischen Spezialisten entwickelt und kann der so genannten Hornhaut-Blindheit entgegenwirken. Beide Patienten haben eine korneale Erblindung, bei der bisher die einzige Behandlungsmöglichkeit eine Transplantation von Hornhautgewebe (von einem Organspender) war. Sylvia Paton, aus Edinburgh, war die erste Person, die Stammzellen erhalten hat. Es wird mehrere Monate dauern, bis Ärzte sagen können, inwieweit das Verfahren erfolgreich war.
Gesundheitsministerin Nicola Sturgeon sagte: "Diese bahnbrechende neue Behandlungsmöglichkeite könnte möglicherweise die Lebensqualität vieler Patienten erheblich verbessern und es ist wichtig, dass wir in innovative Projekte wie diese investieren." Sie fügte noch hinzu: "Wenn sich diese Behandlungsform als erfolgreich erweist, dann können viele Menschen davon profitieren."
Das Verfahren - die Hornhautepithel Stammzelltransplantation - stellt die erste Generation von regenerativen Therapien dar. Medizinische Experten sind der Meinung, dass diese Therapien die Medizin in den kommenden Jahrzehnten enorm verändern können.
Letzte Aktualisierung am 29.11.2012.